Der Advent hat begonnen und heute am 4.12. begehen wir den Barbaratag. In meiner Heimat war es früher üblich, dass die jungen ledigen Frauen einen Zweig nahmen (meist Kirschenzweig) und ihn an diesem Tag in die Vase stellten. Sollte der Zweig an Weihnachten blühen, war es ein sicheres Zeichen, dass im Folgejahr der Mann des Lebens gefunden wurde. - Nicht wenige junge Frauen wollten dem Blühen dann nachhelfen und legten den Zweig sicherheitshalber in eine Badewanne, die mit warmem Wasser gefüllt war.....

Dieser alte Brauch ist für mich ein schönes Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht. Ich sehe zwar noch nichts, aber ich kann das Ziel erahnen. Und vielleicht sind wir gerade in der heutigen Zeit dazu eingeladen uns auf solche Zeichen wieder einzulassen und sich selbst zu bemühen, etwas Wirklichkeit werden zu lassen.

Und wäre es nicht schön, wenn wir mithelfen würden, dass

- das Bistum Chur neu aufblühen kann und wir an Weihnachten einen neuen Bischof haben
- die bestehenden Beziehungen in neuem Licht erleuchtet werden und neu strahlen
- wir offen sind für neue Beziehungen
- wir loslassen von dem, was hinderlich ist für die Weiterentwicklung
- wir Aussagen vergessen, die besagen "es war immer so und muss immer so bleiben"

Vielleicht stellen wir geistige Barbarazweige in die Vasen, die Gott uns gibt - in unser Leben, in unseren Beziehungen, in unseren Gemeinschaften.

Schönen Advent und seien Sie Hoffnung für Ihre Mitmenschen.

Carpe Diem

kurt vogtAuf diesen Seiten erstelle ich in loser Reihenfolge Blogeinträge zu Reisen, Gedanken oder zum Zeitgeschehen.

Es freut mich, wenn Sie regelmässig vorbei schauen und meine Gedanken und Berichte lesen.

Ihr Pfarrer Kurt Vogt
Pfarrer in Näfels GL

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