Mit der Me-Too Bewegung ist Vieles in dieser Welt in Frage gestellt worden. Von einem Tage auf den anderen ist Vieles nicht mehr toleriert oder nicht mehr erlaubt. Selbst Dinge gegen die man nichts machen kann, werden hinterfragt: Berührungren in einem vollgestopften Lift, Berührungen beim Schlangestehlen, beim sich Vorbeidrängen usw. - Sie wissen heute nicht mehr, ob in ca. 20 Jahren jemand sie deswegen anklagen wird - und sehr warhscheinlich werden sie sich auch nicht an die vielen ungewollten Berührungen erinnern, die sie in 20 Jahren tagtächlich erleben.

All dies hat dazu geführt, dass wir schon fast pervers reagieren: Kinder dürfen in der Öffentlichkeit nicht mehr getröstet werden mit Berühurungen, ein aufmunterndes Schulterklopfen ist nicht erlaubt, Berühren Sie die Hand ihrer MitarbeiterIn bei der PC-Maus um ihr zu sagen "richtig fest die Maus festhalten"... Ja nicht,  es ist "Me-Too-Zeit."....

Und dann gehen Sie in die Ferien und erleben dies, wie ich es gerade erlebt habe:
Eine Touristin sitzt in einem kurzärmeligen T-Shirt in einem Restaurant unweit eines bekannten Domes. Da es draussen frisch geworden ist, macht sie was? Die Touristin - an einem 5er-Tisch und in der zweiten Lebenshälfte stehend - will das Restaurant verlassen. Also zieht sie vor allen das T-Shirt aus. Ihr Büstenhalter ist für alle sichtbar. Sie zieht sich in aller Ruhe einen Pullover an, steht dann auf und verlässt das Lokal.... 

Was sagen Sie dazu? 

Es ist Zeit, dass wir alle wieder Anstand und Respekt leben und wir dann auch schauen, wie dies bei anderen umgesetzt wird. Und wir alle müssen uns gegen den ständigen Zerfall der Sitten und Werte wehren.

 

 

 

 

 

 

Carpe Diem

kurt vogtAuf diesen Seiten erstelle ich in loser Reihenfolge Blogeinträge zu Reisen, Gedanken oder zum Zeitgeschehen.

Es freut mich, wenn Sie regelmässig vorbei schauen und meine Gedanken und Berichte lesen.

Ihr Kurt Vogt
Pfarrer in der Pfarrei Schlieren

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