Immer wieder ist in den Medien zu hören, wie neue Strukturen für die Kirche verlangt werden und mit einigen Projekten auch umgesetzt werden.

Eine Variante der neuen Strukturen ist jene der Grosspfarreien und riesigen Pastoralräume. Sie erwecken den Eindruck, dass dann wieder alle Pfarreien einen Pfarrer haben. Doch ist dies wirklich so der Fall?

Faktisch hat mit solchen grossen Regionen - Zusammenlegung von bis zu 20 Pfarreien - niemand mehr einen Pfarrer/Priester. Denn diese sind dann nur noch Wanderpriester, die von einer Sakramentenspendung zur anderen unterwegs sind und das Wesentliche in den Hintergrund tritt oder gar keinen Stellenwert mehr erhält.

Es fehlt der persönliche Bezug und damit die Beziehung zu den Gläubigen.

Mit solchen Strukturveränderungen schafft sich die katholische Kirche gleich selber ab, da sie genau das Gegenteil macht von dem, was Jesus Christus eingefordert hat: geht zu den Leuten, schafft Beziehung, seid füreinander da.

Ja, Veränderungen sind nötig. Jedoch nicht in der Aufgabe des Wesentlichen und Zentralen.

Carpe Diem

kurt vogtAuf diesen Seiten erstelle ich in loser Reihenfolge Blogeinträge zu Reisen, Gedanken oder zum Zeitgeschehen.

Es freut mich, wenn Sie regelmässig vorbei schauen und meine Gedanken und Berichte lesen.

Ihr Kurt Vogt
Pfarrer in der Pfarrei Schlieren

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