Na ja, was hat Paulus nicht alles angestellt. Was hat er nicht alles durch sein Verhalten geändert - bei sich, bei den andern? Am Ende der Reise geht mir ein anderes Licht von Paulus auf bzw. sein Licht erstrahlt neu. Er hatte Mut zur Veränderung und kehrte sich selbst um 180Grad und dann die Menschen um sich und damit die Gesellschaft. Und was heisst dies für uns?

Sich ändern und bei sich anfangen, das bringt für mich Paulus zum Ausdruck mit dem Bild des Leibes Christi: jede Person ist Teil davon und bringt sich ein und ist wichtig. So sollte jede ihren Beitrag bringen zum Wohle aller und zum Lobe Gottes. Und hier meine konkreten Vorschläge für Veränderungspositionen:

a. Weltkirche
- Verkleinerte Administratur in Rom
- Mehr Verantwortungsübernahme in den Ortskirchen
- verstärkte Oekumene und schon jetzt mit der Darstellung dessen, was schon alles gemeinsam ist in den christlichen Gemeinschaften der einen Kirche
- Die Stellung der Frau
- Die Zulassung zu den Weihen und zu anderen Aufgaben
- Weg vom Personkult zum Liebesdienst

b. Schweizer Kirche
- Persönlichkeiten, die sichtbar sind
- Miteinander der Bischöfe
- Vorausgehen in gesellschaftlichen und kirchlichen Fragestellungen
- Position beziehen
- Neuüberlegung der Pastoral

c. Pfarreien
- Ueberlegungen zu den Grössen der Pfarreien, so dass Beziehungsarbeit möglich ist
- Bezugspersonen
- Miteinander aller Nationalitäten in einer Pfarrei
- vermehrte Pflege der Gemeinsachft (Koinonia) und der Caritas (Liebesdienst, Sozialdienst)
- da sein für alle

Es sind dies nur einige Punkte, die sich erweitern lassen. Und alles, weil man bei sich beginnt mit dem sich EINSETZEN  und damit aussEtzen - nicht aussItzen.

 

Carpe Diem

kurt vogtAuf diesen Seiten erstelle ich in loser Reihenfolge Blogeinträge zu Reisen, Gedanken oder zum Zeitgeschehen.

Es freut mich, wenn Sie regelmässig vorbei schauen und meine Gedanken und Berichte lesen.

Ihr Kurt Vogt
Pfarrer in der Pfarrei Schlieren

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